Zusammen zum BarCamp Berlin 3

Jan und ich werden am dritten Oktoberwochenende traditionell zum Berliner BarCamp reisen. Da es auf der Fahrt nach London mit Rany so wunderbar funktioniert hat: Wir fahren am Freitag um 13:18 Uhr ab Düsseldorf Hbf mit dem IC 1945 hin (Wg. 8, Pl. 95 97) und am Montag um 13:38 Uhr mit dem ICE 848 vom Berliner Ostbahnhof zurück (Wg. 22, Pl. 56 58). Wer hat Lust die Plätze neben uns zu buchen?
BarCamp Berlin 3
Die Anmeldungen für das BarCamp sind ab dem 31.8. oder 1.9. im mixxt-Netzwerk möglich.

Mit AdWursts Entwicklungshilfe leisten

Gestern präsentierten wir dontforgetthewurst.com beim 15. Kölner Web Montag. Nicht nur die auf den ersten Blick simplen, aber dann doch ungeheuer mächtigen Funktionen und der unvergleichliche Sex Appeal William Shatners der Anwendung ließ die Menge entzücken, auch unser exklusiv vorgestelltes Geschäftsmodell sorgte für rege Diskussionen - und die ersten Einnahmen gegen Ende des Abends.

Ursprünglich begann die Entwicklung aus reinem Selbstzweck. Wir drei reisen oft mit unseren MacBooks durch Europa und suchten schon oft eine Lösung für die immer wiederkehrende Frage: “Hab ich alles dabei?” Doch als wir dann vor unseren ersten Listen saßen und auf Ranys Shatner-Dictionary-Gimmick (mittlerweile zum Patent angemeldet) aufbauend die ersten Eastereggs in die Anwendung einbauten (gebt einfach mal … oder … in eine Liste ein), entdeckten wir die ultimative Monetarisierungsfunktion: AdWursts.

Die Anwendung müsste nur noch ein bisschen getuned werden, dann wäre es möglich beim Eintragen von Wörten in Listen definierte JavaScript-Behaviours ablaufen zu lassen. Der Nutzung durch Werbende sollten hier keine Grenzen gesetzt sein: William könnte beliebige Dinge mitteilen - “Yeah, don’t forget the Käse. Heute das Zentner im Angebot bei Superkauf für 0,99 ct” -, es könnten Webseiten in weiteren Fenstern geöffnet, in Layern angezeigt oder Animationen beliebiger Grafiken gestartet werden. Schnell war die passende Erfolgsformel aufgestellt: 1 Wort, 1 Tag = 1 Euro. Das könnte unter Optimisten bei 100 verkauften Worten über den Zeitraum von einem Monat bereits 3000 Euro machen. Klasse!

Natürlich hatten wir nie zum Ziel Geld aus diesem Projekt herauszuquetschen - und so sollte es definitiv auch bleiben. Doch die Idee war gleichermaßen amüsant wie reizvoll, so dass wir uns entschieden haben, in einem spontanen AdWurst-Programm diejenigen zu unterstützen, die uns bei der Entwicklung unterstützt haben. Jeder Euro, der durch AdWursts hereinkommt, fließt daher als Sponsoring in das im Oktober stattfindende Railscamp in Svendborg, Dänemark - der Spirit dieser Veranstaltungsreihe hat uns in London einfach gepackt.

Zwei Euro haben wir bereits zusammen: Die Worte “PHP” und “Performance” werden an einem der nächsten Tage die AdWurst-Offensive starten. Bis zum Camp-Ende können dann weitere AdWursts gebucht werden. Seid kreativ, es ist noch alles zu haben! Für Vorbsteller haben wir jetzt schon eine E-Mail-Adresse eingerichtet, wenn’s in den nächsten Tagen dann offiziell losgeht, werden wir eine entsprechende Webseite bereitstellen.

Also, welches Wort buchst Du?

Railslove, Rany & William proudly presents: dontforgehtthewurst

Am vergangenen Wochenende waren wir drei beim wundervollen Railscamp in der Nähe von London Orpington (Kent, UK). Es war großartig. Rund 20 Ruby-Hacker aus UK, Australia und Germany trafen sich in einer Hütte mitten im Nichts - ohne Internet und Mobilfunknetz, also ohne Google, iChat, Skype, Twitter (Mmmmmhhh, Stille!), Rubyforge und Rails-Docs (oha!), dafür aber mit Twetter (rockt!), Gitjour, Gemjour, Appjour, Pastejour, Dejour (rockt!), reichlich frischer Luft, englischen Köstlichkeiten, belgischem Bier - und vor allem: Ideen.

Eine davon - unsere - entstand bereits Wochen vorher und sollte als kleines Geschenk zum Camp mitgebracht werden. Hin und zurück ging es für uns mit dem Eurostar durch den Tunnel. Mit unseren MacBooks bewaffnet und Rany von boomloop am selben ICE-Tischchen wollten wir die App daher auf dem Weg zusammenhacken, “on Rails” sozusagen - is’ klar…

Die Idee ist schnell erklärt: Ich gehe campen und packe gerade meine Sachen zusammen. “Was nehmt denn ihr mit, Jungs?” - “Ähhm, aaalso…” - und dann erzählt Jan Dir am Telefon, dass er noch dies und das eingepackt hat und dass er das noch kaufen möchte und das hier zuhause lässt und das andere bringt Bumi mit und Rany müssen wir noch fragen, ob er das mitbringen kann. Gemerkt hatte ich mir davon nichts.
Next one. Ich feiere meinen Geburtstag. Letztes Jahr hatte ich dazu drei Kästen Kölsch eingekauft - oder waren es vier? Und wie viele Flaschen Wein? Hätte ich mal die Liste von Bumi, seine letzte Grillparty war der Hammer.

Also, Bumi’s ich-klick-mir-eine-Liste-zusammen-und-zeig-sie-allen-online-Idee kam bei uns an und sollte es werden. Es konnte losgehen. Zumindest fast, denn Probleme mit git, gitjour, der mangelnden Stromzufuhr im Eurostar und schließlich unsere Müdigkeit ließen uns am ersten Tag eher mäßig vorankommen. Abends im Camp stand zwar das Grundgerüst und erste Views, aber cool war die App noch lange nicht. Als Bumi am Nachmittag des zweiten Tages jedoch gitjour soweit erweitert hatte, dass wir auch ohne zentrale Repository auf vier Rechnern entwickeln konnten (was wirklich cool ist!), konnte die Sache dann richtig starten. Bumi und Jan ließen Models und Controller reifen, während ich mich um die Views kümmerte, unterstützt von Ranys Javascript-Shatner-Foo und Pat’s William Shatner-Album in der gefühlten Endlosschleife.
Am spätend Sonntagabend stand das Ding. Zwar durchaus “beta” und gerade was unsere JavaScript-Special-Effects angeht noch etwas buggy, aber durchaus präsentationsreif. So konnten wir uns im Zug zurück Gedanken über den Namen machen.

listman hieß unsere erste Revision und die Repository, daraus wurde irgendwann lllists und schließlich - keiner weiß mehr genau warum - dontforgetthewurst. Vier Deutsche in England, die Wurst - es tut mir leid, wir kriegen es nicht mehr wirklich zusammen. Aber der Name ist Spitze, keine Frage. Ein Glück, dass die Domain noch frei war!

Wieder im Railslove Office angekommen, habe ich über die Woche nur noch ein wenig Interface-Maniküre betrieben und das schlimm zusammengehackte CSS entschlackt, während die Jungs die letzten fancy features verbessert und den Server aufgesetzt haben. Seit wenigen Minuten ist unser Railscamp-Baby nun live - und wir hoffen, dass ihr genauso viel Spaß damit haben werdet, wie wir während der Entwicklung definitiv hatten.

So, dontforgetthewurst.com

PS: Am kommenden Montag gibt’s für alle, die noch nicht so richtig wissen, was man mit der App anstellen soll, eine exklusive Wurst-Hands-On-Session beim Kölner Web Montag - natürlich inklusive best practices & hidden features. Don’t miss!

Wie man zu dritt ein Konto bei der Postbank eröffnet … in 17+ Tagen

Natürlich musste ein Firmenkonto her. Michael hatte die Aufgabe herauszufinden, wo es für uns am günstigsten ist und die Wahl fiel auf die Postbank - nicht nur, weil die nächste Filiale direkt gegenüber unserem Büro ist. Also machten Jan und ich uns auf den Weg, um uns dort zu informieren, welche Unterlagen wir zur Eröffnung mitbringen sollten. 16:00 Uhr, eine sichtlich gestresste Postmitarbeiterin, die sich nicht ganz vorzustellen können schien, wozu wir zwei Jungs ein Firmenkonto eröffnen wollen.

“Tja, ein Konto … also das wäre ja dann auch ein Firmenkonto … also das ist immer sehr viel Papierkram, da müssen X Formulare ausgefüllt werden, also das ist echt … das dauert. Was Sie genau dafür brauchen, das kann ich Ihnen jetzt noch nicht sagen - na, ihre Personalausweise sicher. Sie können ja dann heute einfach noch einmal vorbei kommen und alles mitbringen. Aber wir machen um 19.00 Uhr zu, also am besten nicht mehr nach sechs. Weil das ist echt ne Menge, die wir dann zu tun haben..”

Ein erster Gedanke kam auf, eine Bank aufzusuchen, der die Verwaltung unseres Geldes nicht zu viel Aufwand ist. Am nächsten Tag trafen wir in dieser Filiale dann aber einen scheinbar kompetenten, offensichtlich stressfreien und all-überblickend wirkenden Herrn an, der mit uns zusammen den Formularkrieg bestritt und siehe da: 15 Minuten reichten aus. Jan und Michael unterschrieben stellvertretend für uns drei und der gute Mann beteuerte, dass dies völlig ausreichend sei und wirkte sicher in dem was er tat und sagte.

7 Tage später bekamen wir Post. Da bei einer GbR immer alle Gesellschafter mir ihren Daten erfasst sein müssen, sollte auch ich ein entsprechendes Formular mit meinen Stammdaten ausfüllen. Kopfgeschüttelt, gelacht, ausgefüllt, unterschrieben, abgeschickt.

7 Tage später bekamen wir Post. Nach Durchsicht aller Unterlagen wurde nun festgestellt, dass das Hauptauftragsformular ja auch noch nicht von mir unterschrieben sei. Die Unterschrift, die ich mit dem letzten Brief leistete hatte in der Sache anscheinend kein Gewicht. Anbei das Hauptauftragsformular, welches wir vor 14 Tagen in der Postfiliale zu dritt ausgefüllt und zu zweit unterschrieben hatten. Der Fehler, der uns dabei unterlaufen ist, hätte mir bei einem genaueren Blick aber auch direkt auffallen können: Ich habe schlichtweg das Feld in der rechten Spalte übersehen.

Ein bemerkenswerter Hinweis aus dem heutigen Brief:

“Benötigen Sie länger als 3 Monate für die Vorlage der erforderlichen Unterlagen, bitten wir Sie, erneut die Eröffnung eines Postbank Business Girokontos in einer Filiale der Deutschen Post World Net in Auftrag zu geben.”

Hoffen wir das beste.

pl0gbar Köln #39: Das EM-Finale bei Railslove

Eine pl0gbar mal ganz ohne dieses Web, Rails, Ruby, ohne Apple, iDingern und dem ganzen Kram. Einfach nur wir Fans, die Spieler, der Ball und die Leidenschaft.

Worum es geht? Seit gestern Abend steht es fest: Deutschland steht im Finale der Fußballeuropameisterschaft 2008! Auch ohne deutsche Beteiligung hatten wir es geplant, doch jetzt wird es sicher noch schöner: Wir übertragen das Finale live und in Farbe in unserem Railslove Office (zumindest solange Bild und Ton gesendet werden). Der Beamer ist besorgt (Danke, Ole!), der Weg zum Getränkehändler kurz und bekannt und mein DVB-T-Stick hat schon einige Spiele erfahren gemeistert - erscheint also zahlreich! Am 29. Juni ab 20 Uhr in der Vogelsanger Str. 84 in 50823 Köln. 20 Plätze sind zu besetzen, auf der offiziellen pl0gbar-Seite könnt ihr euch dafür eintragen.

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